Streckenbeschreibung

Die Motorsportarena in Oschersleben (Bode) gehört genau wie der Lausitzring zu den jüngeren permanenten Rennstrecken in Deutschland. Nachdem die ehemaligen Flugplatzrennen in Diepholz, Wunstorf und Ahlhorn nach und nach wegen des immens hohen Aufwands eingestellt worden waren, bestand ein großer Bedarf für einen neuen Austragungsort in Norddeutschland – und der wurde Mitte der 1990er-Jahre in der Magdeburger Börde am Ortsrand der 20.000-Einwohnerstadt Oschersleben gefunden.

Unter dem Namen Motopark Oschersleben gegründet, wurde von den Investoren zunächst ein Kurs von 3,667 km gebaut und im Jahr 1997 feierlich eingeweiht. Zehn Jahre später erfolgte dann ein aufwändiger Umbau der unfallträchtigen ersten Kurve, bei dem die Start-Ziel-Gerade verlängert wurde. Sie endet jetzt in einer engen 90-Grad-Linkskurve, die dann wieder in den langgezogenen Rechtsbogen der ehemaligen Strecke zurückführt. Seit der Saison 2007 ist der Grand Prix-Kurs 3,696 km lang.

Eine zwischenzeitliche Insolvenz im Jahr 2002 hat die Strecke erfolgreich gemeistert und den Rennbetrieb immer aufrecht erhalten. 2005 wurde das Areal von dem neuen Eigentümer-Konsortium rund um das Bauunternehmen BUNTE aus Papenburg in Motorsportarena Oschersleben umbenannt. Neben den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) mit seinen Partnerserien gehört das ADAC Masters Weekend zu den Stammgästen der Rennstrecke. Eine Vielzahl weiterer Motorsportveranstaltungen auf zwei und vier Rädern sowie Messen, Ausstellungen und Fan-Treffen runden den Terminkalender ab.

Für das Siegburger Team Schiller Motorsport hat sich die ca. 440 km weite Fahrt nach Oschersleben bis jetzt immer gelohnt. Bereits beim allerersten Einsatz der jungen Mannschaft im Jahr 2012 konnte man mit einem zweiten Platz des Belgiers Alessio Picariello den ersten Pokal im ADAC Formel Masters mit nach Hause nehmen und dieses Ergebnis im Jahr darauf durch Rang zwei von Jason Kremer aus Bonn wiederholen.

www.motorsportarena.com